Meisterschulen
am Ostbahnhof

Feinwerkmechanik

Imagefilm

Meisterschule Feinwerkmechanik -Imagefilm, 1:32 Minuten

Bildungsziel

Während des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler intensiv vorbereitet auf:

  • alle vier Teile der Meister­prüfung im Feinwerk­mechaniker-Handwerk mit dem Prüfungs­schwerpunkt Konstruktion und Zerspanungs­technik.
  • die technische und kauf­männische Führung von Klein- und Mittel­ständischen Betrieben oder Abteilungen in Groß­betrieben.
  • die richtige Planung und Durch­führung der Berufs­ausbildung von Lehr­lingen.
  • die Anfertigung von Eigen­ent­wicklungen.
  • die Lohn­fertigung von Kunden­aufträgen.

Aufnahmebedingungen

Für ein Schul­jahr stehen 24 Studien­plätze für Feinwerk­mechaniker zur Verfügung. Die Anzahl der Studien­plätze wird entsprechend § 2 der Zulassungs­satzung fest­gelegt.

Übersteigt die Zahl der Bewerber die Zahl der verfügbaren Ausbildungs­plätze, wird die Auf­nahme in einem Zulassungs­verfahren geregelt.

In diesem Auswahl­verfahren werden in einem Punkte­system folgende Angaben gewürdigt:

  • Leistung bei der Gesellen­prüfung
  • Bundes-, Landes- oder Kammer­sieger im praktischen Leistungs­wett­bewerb der Handwerks­jugend
  • berufliche Weiter­bildungen
  • Berufs­jahre
  • Härte­fälle

Prüfungen

Der Unter­richt endet im Juli mit der Ab­legung der Meister­prüfung bei der Hand­werks­kammer für München und Ober­bayern. Die Prüfungen aller vier Teile werden in den Schulungs­räumen ab­genommen.

Die Absolventen erhalten nach dem erfolgreichen Abschluss den Meister­brief und das Meister­prüfungs­zeugnis.

Im Laufe des Schul­jahres werden in allen Unterrichts­fächern regelmäßige Leistungs­kontrollen durchgeführt. Durch die Meister­schule wird am Schul­jahres­ende ein Abschluss­zeugnis aus­gestellt.

Bildungsinhalte

Vorbereitung auf die Meisterprüfung

Meisterprüfung Teil 1

Die praktische Aus­bildung erfolgt im Werk­statt­unterricht. Damit jeder Schüler sein Meister­prüfungs­projekt an den schuleigenen Werkzeug­maschinen selbständig und sicher anfertigen kann, werden im Unterricht anspruchsvolle Übungs­teile angefertigt.

Meisterprüfung Teil 2

Die Vermittlung der theoretischen Inhalte erfolgt in gut aus­ge­statteten Klassen­zimmern, die einen Unterricht mit ver­schiedenen Methoden und Medien ermöglichen. Die Schwer­punkte der Inhalte liegen im Bereich der Konstruktion, der Zerspanungs­technik, im Maschinen- und Werkzeugbau sowie in der Auftrags­abwicklung.

Meisterprüfung Teil 3

Der betriebswirtschaftliche (kaufmännische) Unterricht bereitet gezielt auf den Teil 3 der Meisterprüfung vor und findet soweit wie möglich berufsspezifisch und praxisnah statt.

Betriebswirtschaftliche Inhalte werden mit Hilfe der EDV umgesetzt und angewandt. Im Rahmen des Unterrichts werden zusätzlich allgemeine EDV-Kenntnisse (z.B. Word, Excel) und berufsspezifische EDV-Kenntnisse vermittelt.

Wirtschaftliche Zusammenhänge werden herausgestellt und das unternehmerische Denken geschult.

Das vermittelte Wissen bildet somit eine ideale Ausgangsbasis zur selbständigen Führung eines Betriebes oder zur Übernahme einer Führungsposition im Handwerk.

Meisterprüfung Teil 4

Unser Unterricht vermittelt Ihnen das »Handwerkszeug des Ausbildens« und bereitet Sie gezielt auf die Meisterprüfung im Teil 4 vor.
Sie erwerben fundierte, pädagogische und didaktische Kenntnisse, mit denen Sie den Ansprüchen an die Ausbildung von Lehrlingen gerecht werden.

Die Lerninhalte orientieren sich am Ablauf der Berufsausbildung und am Inhalt des aktuellen Rahmenlehrplans:
Ausbildung

  • planen
  • vorbereiten
  • durchführen
  • und abschließen.

Zusatzqualifikationen

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

Nach dem erfolgreichen Abschluss der theoretischen und praktischen Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat.

Unsere Kompetenzen

Unser Lehrpersonal

  • besitzt lang­jährige Erfahrungen in der Vor­bereitung von Schülerinnen und Schülern auf alle vier Teile der Meister­prüfung.
  • ist in den Prüfungs­ausschüssen der HWK maßgeblich vertreten.
  • besitzt langjährige Erfahrungen als Fein­werk­mechaniker­meister/in oder als Ingenieur/in.
  • verfügt über hervorragende facht­heoretische und fach­praktische Kenntnisse.
  • bildet sich ständig fachlich, methodisch und didaktisch weiter.
  • besucht regelmäßig pädagogische Fort­bildungen.
  • erteilt engagierten Unterricht mit modernen Unterrichts­medien und Methoden.
  • arbeitet im Team miteinander.
  • unterstützt Sie auf Ihrem Weg zur Meister­prüfung.

Lehrerinnen und Lehrer der Meisterschule Feinwerkmechanik:

Lehrerinnen und Lehrer der Meisterschule Feinwerkmechanik

  • Harald Aimer (Fachgruppenleiter)
  • Susanne Baumann (Klassenleiterin)
  • Eva Brückel
  • Ludwig Haenlein
  • Stephanie Hierl
  • Reinhard Kolbe
  • Patrick Schwaiger

Unsere Ausstattung

Theorieräume

Die modernen Unterrichts­räume mit IT-Netz ermöglichen den Anschluss der schüler­eigenen Note­books. Das Aus­drucken der Dateien und Zeichnungen erfolgt auf A3-Laser­druckern oder einem A0-Plotter.

Praxisräume

  • jeder Schüler verfügt im Klassen­zimmer über einen eigenen IT-Anschluss
  • jeder Schüler hat eine eigene ver­schließbare Werk­bank mit Platz­werk­zeugen
  • moderner Umkleide­raum mit verschließ­barem Spind und Dusche
  • 9 moderne, konventionelle Fräs­maschinen mit Strecken­steuerung
  • 6 moderne, konventionelle Dreh­maschinen mit Digital­anzeigen
  • Unterricht an modernen IT-Einzel­arbeits­plätzen zum Erstellen von CNC-Maschinen­programmen

Unterricht

Die Aus­bildung zum Meister/zur Meisterin dauert ein Schul­jahr (Mitte September bis Ende Juli).

Der Unterricht findet von Mo. bis Fr. ganztägig statt (Vollzeitschule). Mo. bis Do. 7:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr, Fr. bis ca. 13:15 Uhr. Pro Woche finden insgesamt ca. 42 Unterrichts­stunden à 45 Minuten statt.

Maximal werden 24 Schüler/innen pro Klasse aufgenommen. Überwiegend ist die Klasse in 2 Gruppen mit zwei Lehr­kräften aufgeteilt. Dies ermöglicht beste Lern­ergebnisse.

Das Schul­jahr richtet sich nach der bayerischen Ferien­ordnung. Es beginnt jeweils im September eines Jahres und endet im Juli des Folge­jahres mit der Meister­prüfung.

Das Schul­jahr gliedert sich in zwei Semester. Bei den Meister­schulen werden die beiden Semester noch zu­sätzlich in jeweils zwei Blöcke auf­geteilt. Die Stunden­pläne ändern sich zwischen den beiden Semestern. Zusätzlich können sich noch Stunden­plan­änderungen zwischen den einzelnen Blöcken ergeben.

Aus organisatorischen Gründen können die je­weiligen Stunden­pläne der einzelnen Klassen erst am Beginn des Schul­jahres (1. Schultag) bekannt­gegeben werden.

Projekte und Exkursionen

Während des Schul­jahres planen die Meister­schülerinnen und Meister­schüler selbst­ständig unter­schiedliche kunden­orientierte Projekte:

  • Konstruktions­projekte von Bau­gruppen
  • Anfertigung ver­schiedener komplexer Bau­gruppen und Bau­teile an konventionellen und numerisch gesteuerten Werkzeug­maschinen

Zusätzlich werden ver­schiedene Ex­kursionen angeboten und externe Fach­referenten zu aktuellen Themen ein­geladen:

  • Vor­träge externer Referenten zu aktuellen Themen
  • Ex­kursionen zu ver­schiedenen Firmen (z.B. Stahlwerk, Hoffmann, Hurco)
  • Messe-, Museums- und Gerichts­besuche

Kosten

Kosten der Meisterschule/Jahr:

  • Verbrauchs­stoff­geld (für Materialkosten) ca. 350 €
  • Lern­mittel ca. 700 € (z.B. für Bücher, Formel­sammlung, Software, u.a.)
  • Prüfungs­gebühren und Mess­gerät für die Elektro­fach­kraft ca. 150 €
  • je nach gewähltem Meister­prüfungs­projekt ca. 500 € bis 1.000 €

Für den Schul­besuch ist die Anschaffung eines eigenen Note­books notwendig. Die technischen Anforderungen können Sie aus dem neben­stehenden Link entnehmen.

Prüfungsgebühren der Handwerkskammer für alle 4 Teile der Meisterprüfung

  • Teil 1: 240 €
  • Teil 2: 200 €
  • Teil 3: 156 €
  • Teil 4: 156 €

Die Prüfungs­gebühren werden von der Hand­werks­kammer festgelegt und sind nach der Anmeldung zur Meister­prüfung an die Hand­werks­kammer zu entrichten. Sie können je nach anfallendem Mehr­aufwand (hoher zeitlicher Prüfer­aufwand, aufwendiges Meister­prüfungs­projekt etc.) auch höher ausfallen.

Freunde und Partner

Anmeldung

Anmeldungen für das kommende Schul­jahr werden jeweils bis zum 31.12. des Vor­jahres ent­gegen­genommen (Anmeldeschluss). Danach werden evtl. noch freie Plätze nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Nicht berücksichtigte Bewerber werden auf einer Warte­liste geführt.

Bilder